Zum Inhalt

uuund Schnitt! – Tiroler Landesmuseen

    Videobeitrag des Medienkollegs für die Ausstellung „uuund Schnitt! Film in Tirol“ im Zeughaus Innsbruck

    Knapp 200 Jahre ist es her, dass der Osttiroler Simon Stampfer den stroboskopischen Effekt entdeckte – und damit die Grundlage, warum wir Filme sehen können. Später flimmerten die ersten Stummfilme über die Leinwand, es entstanden Spielfilme und Tirol wurde zum Filmland. Die Ausstellung „… uuund Schnitt!“ widmet sich der Ära des Films als er noch von der Rolle kam. Im Fokus steht dabei die Film- und Kinolandschaft Tirols. So erzählt die Schau von Geschichte und Geschichten zu Spiel- und Dokumentarfilm und gibt Einblicke in die Produktionstechnik von früher. Neben ausgewählten Filmszenen versetzen zahlreiche historische Ausstellungsobjekte die Besucher*innen in vergangene Zeiten und lassen einen Hauch Nostalgie aufkommen.

    Ein Team aus dem Medienkolleg, bestehend aus Dominic Hochrainer, Hannes Lentsch, Sylvia Matt, Sebastian Melichar, Mirjam Ossanna und Johanna Pissarek hat ein tolles Portrait über die 80-jährige Cutterin Hannelore Hörmann und den Kameramann Walter Hörmann, die unter anderem auch die Olympischen Spiele 1964 in Tirol filmisch begleitet haben, gestaltet und bereichert damit die Ausstellung!

    Hannelore Hörmann (2.v.r.) – Bild © Wolfgang Lackner

     

    Hannelore Hörmann ist eine der letzten Cutterinnen in Österreich, die noch überaus professionell den im Zeughaus ausgestellten Schneidetisch bedienen kann. Durch das Video der Studierenden wir das Funktionieren des Ausstellungsobjekts auch dann verständlich, wenn Frau Hörmann nicht vor Ort sein kann! Walter Hörmann kam durch seinen Vater, den Kameramann Theodor Hörmann schon als Kind zum Film und drehte teils unter lebensgefährlichen Bedingungen z.B. außen am Helikopter hängend oder beim Bau der Europabrücke in schwindelerregenden Höhen, sowie die jahrelangen filmischen Berichte für die Austria Wochenschau. 

    Die Dreharbeiten mit den beiden waren so eine spannende und interessante Begegnung für die Studierenden, die sich durch die kurzfristige Auftragsvergabe so manche Über- und Nachtstunde um die Ohren schlagen mussten, um rechtzeitig zur Eröffnung ihr Produkt präsentieren zu können! Gratulation den Studierenden!

    Mehr Information zur Ausstellung: https://www.tiroler-landesmuseen.at/ausstellung/uuund-schnitt/

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.